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Der Stylefile Marker

Mittlerweile gibt es verschiedenste Marker wie Sand am Meer. In diesem Tutorial nehmen wir uns einmal einen besonders interessanten zur Brust und Testen seine Farbwirkung und Handhabung. Kann der noch recht unbekannte Stylefilemarker mit den großen Namen der Branche mithalten?


Zu dem schauen wir uns die beiden Papiervarianten genauer an. Das Stylefilemarker Pad und das Stylefile Skizzenbuch. Beide Varianten sind in verschiedenen größen und Ausführungen erhältlich.


 


Der Stylefilemarker:


Das Stylefilemarker-Sortiment besitzt eine große Farbvielfalt. Derzeit gibt es 124 Farben - diese sollen zukünftig noch erweitert werden.

Der Brush Marker mit dem grauen Korpus ist auf der einen Seite mit einer Kalligrafie-Markerspitze ausgestattet (ähnlich wie bei einem Textmarker) – und auf der anderen mit einer weichen, flexiblen Brush-Spitze, die für Illustrationen und weiche Übergänge ideal ist.


 


Farben:



Auswahl der Farben, die für diesen Produkttest verwendet wurden

Schon beim ersten Testen fällt die Leuchtkraft der Stylefile Marker auf. Diese entsteht dank der hochwertigen, dicht pigmentierten Tinte, die sich auf dem Papier auch mit Produkten anderer Markerhersteller ergänzen und mischen lässt.


 


Technik:



 


Wer bereits Erfahrung in der Marker Coloration besitzt, ist hier natürlich ein wenig im Vorteil, Vorkenntnisse sind aber definitiv kein Muss. Eine Technik, die sogenannte „Nass-in-Nass" Technik, eignet sich hier besonders gut für die Übergänge. Bei „Nass-in-Nass" ist eine rasche Arbeitsweise Voraussetzung, denn hier werden die Farben so auf das Papier aufgetragen, dass die Tinte des ersten Farbauftrags nicht erst vollständig in das Papier eingezogen, sondern noch nass ist, wenn der zweite Farbton folgt.
Wird nicht mit der „Nass-in-Nass" Technik coloriert, wird die jeweilige Farbe immer dunkler, je mehr Schichten übereinander gelegt werden.
Durch die hohe Deckkraft der Tinte ist es ratsam, von hell zu dunkel zu arbeiten, ähnlich wie es auch in der Aquarellmalerei üblich ist. Umgekehrt lässt sich, wenn mit einem dunklen Farbton begonnen wird und dieser mit einem hellen Marker leicht übermalt wird, ein Zwischenton erzeugen. Die Spitze des hellen Markers wird hierbei natürlich etwas dunkler, was jedoch keine Qulitätseinbußen für zukünftige Colorationen bedeutet.


 


Stylefilemarker Papier:


Wie bei allen Markern, deren Tinte alkoholbasiert ist, ist auch bei der Verwendung der Stylefile Marker passendes Markerpapier wichtig. Neben den verschiedenen Zeichenblöcken, die 50 Blatt und 75g/m² stark sind, gibt es auch gebundene Sketchbooks in verschiedenen Formaten.


            
Papiertest Stylefile Marker Pad


Das Papier des Blocks bringt die Leuchtkraft der Marker sehr schön zur Geltung, auch bei mehreren Schichten Farbe blutet es auf der Rückseite nicht durch. Bei sehr dunklen Farben kommt es nicht zu einem „lackähnlichen" Glänzen, wie es manchmal bei anderen Markerpapier Herstellern der Fall ist.


                
Papiertest Stylefilemarker Sketchbook                  Rückseite Sketchbooks

 


Ein wenig anders verhält es sich beim Papier in den Sketchbooks. Hier ist es empfehlenswert, ein Löschblatt unter die Seite zu legen, da die Tinte stärker durchwirkt. Allgemein ist festzustellen, dass das Papier des Buches saugstärker ist und mehr Tinte aufnimmt, als das Papier des Blocks, und die Farben auch ein wenig heller wirken. Für schnelle Scribbles und Skizzen mit Bleistift, Kugelschreiber etc. sind die Sktechbooks ebenfalls sehr geeignet.



 


Allgemeine Tipps:


Egal ob Beginner oder fortgeschrittener Anwender: Jeder, der längere Zeit mit Markern coloriert, sollte seine Arbeitsräume gut lüften.


Spezielles Markerpapier ist ein „Must-Have": Handelsübliches Kopierpapier entzieht den Markern bedeutend mehr Farbe und tilgt die Leuchtkraft der Tinte. Hinzu kommt, dass sich die Spitzen der Marker schneller abnutzen.


Zu welchem Markerpapier welches Herstellers man greift, ist von der individuellen Arbeitsweise abhängig.


Viele Marker sind nachfüllbar – also den leeren Stift nicht einfach entsorgen. Kleine Tanks mit Nachfülltinte schonen den Geldbeutel und die Umwelt.


 


           


 


Fazit:
Der Stylefilemarker ist als Ergänzung zum vorhandenen Markervorrat - oder aber für Einsteiger als eigene Produktpalette perfekt geeignet. Er glänzt durch eine starke Farbbrillianz und eine gute Haptik. Zudem macht er optisch eine gute Figur. Sowohl die Verarbeitung, als auch die äußere Erscheinung sind sehr hochwertig.

Dieser Artikel stammt von IngaSe


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Kommentare

Nanashi [名無し] schrieb am 06.10.2016 um 14:03 Uhr

Hui die blaue Rose ist wirklich wunderhübsch geworden smiley-love.png
Bei den Allgemeinen Tipps steht:
"Viele Marker sind nachfüllbar – also den leeren Stift nicht einfach entsorgen. Kleine Tanks mit Nachfülltinte schonen den Geldbeutel und die Umwelt."
Sind Stylefile Marker auch Nachfüllbar?
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